Porzellanvielfalt
Porzellanvielfalt
Vasen aus Biskuitporzellan
Gläser und Porzellan Dibbern Bone China

Porzellan begleitet uns in
unserem täglichen Erleben.

Heute ist das Angebot an verschiedenen Formen und Farben reichhaltig. Aber noch vor gar nicht allzu langer Zeit – denken wir einfach mal 300 Jahre zurück – war Porzellan ein exklusives Gut. Wohl gar königlich. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zum Statussymbol für das Bürgertum.

Es ist vorwiegend weiß – Weiß die Farbe der Reinheit und die Farbe der Würde. Wir denken an weiße Kragen und Spitzenbesatz. Etwas Kostbares immer noch. In dieser Zeit ist das Essen von weißen Tellern ein Ausdruck großen Selbstbewusstseins. Es wird zur Alltagskultur. Heute ist es für uns selbstverständlich. Nicht nur schlicht und weiß, sondern eine große Auswahl an Formen, Farben und Dekoren begeistern uns. Perfekt ist eine Ergänzung mit edlem Silberbesteck, wie zum Beispiel von Robbe & Berking.

Wenn Sie Lust haben weiter zu lesen, nach den Marken kommt unsere kleine Zeitreise.

Unsere Marken – Auswahl

Einblicke

Porzellan im ecco – in bewegtem Bild.

Ihr Weg ins ecco

Kommen Sie mit mir auf eine kleine Zeitreise.

Historische Service

Das Geheimnis des weißen Goldes.

Verschiedene Manufakturen fertigen nach Originalformen heute noch Service aus den unterschiedlichsten Epochen. Beginnend in der Blütezeit des Barock gründet August der Starke von Sachsen die Meissener Manufaktur 1730. Er war der erste, eine Art Monopolstellung, die er verteidigen will.  Gier und Geiz  – der Krimi beginnt –  alle wollen das Geheimnis des weißen Goldes aus China entlarven. Johann Friedrich Böttger entdeckt die Rezeptur.  Die ersten Produktionen geschehen im Geheimen. Bei den Herrschern Europas  werden Begehrlichkeiten geweckt. Sie wollen ihre eigenen Manufakturen besitzen. Spionage, Mord und Intrigen…. Friedrich der Große kauft 1763 eine Porzellanmanufaktur von dem Kaufmann Wegely. Es ist die Blütezeit des europäischen Porzellans. Der Begriff des weißen Goldes entsteht. Porzellan als Staatsgeschenk. Reich dekoriert in Form und Farbe wird es zum Statussymbol. Die gekrönten Häupter Europas beschenken sich gegenseitig.

Barock- und Rokoko-Service

Höfische Prachtentfaltung auf der Tafel. Die Geschirrteile werden aufwendig mit Relief und Flechtwerk versehen. Darüber hinaus bekommen sie Garnituren von Rosenranken, kleinen Putten und aufwendig gestalteten Früchten, die fast essbar erscheinen. Eingerahmt durch raffiniert aufgemalte Muster gewinnt das Dekor Plastizität. Mehr geht fast nicht.

Klassizismus-Service

Napoleon räumt auf. Durch Europa fegt der Kanonendonner. Die verspielten, üppigen Formen und Malereien der Vergangenheit sind nicht mehr zeitgemäß. Eine strenge, klare Formengebung gibt die neue Mode vor. Mit strengem Relief und ägyptischen Symbolen entsteht der neue Zeitgeist.

Moderne Service

Nach Historismus, Gründerzeit und Jugendstil folgt die Moderne.

Moderne Service der neuen Sachlichkeit

Bauhaus und Deutscher Werkbund bringen mit ihren zahlreichen Gestaltern eine frische, dekorreduzierte Funktionalität auf den Tisch. Trude Petri, Margarethe Friedländer und Sigmund Schütz sind mit ihren Gestaltungen heute noch topaktuell.

Hotelgeschirr

Der Charme des urbanen, kräftigen weißen Scherbens gibt uns in der heutigen schnelllebigen Zeit ein Gefühl von etwas Beständigem, Handfestem.